Schulferien Polen.
Die Winterferien (ferie zimowe) sind in Polen nach Wojewodschaften gestaffelt: drei Termine zu je zwei Wochen zwischen Mitte Januar und Ende Februar. Welche Wojewodschaft wann frei hat, wechselt von Jahr zu Jahr. Alle übrigen Ferien gelten landesweit einheitlich.
Hinweis: Zusätzlich zu den hier gelisteten Ferien können einzelne Schulen weitere freie Tage vergeben (sogenannte dni dyrektorskie, vom Schulleiter festgelegt). Diese sind nicht landesweit geregelt - der 31. Oktober etwa ist in manchen Schulen frei, in anderen nicht. Prüfen Sie im Zweifel den Kalender der konkreten Schule.
Schuljahr 2025/26
Schuljahr 2026/27
Schulferien Polen - was Reisende wissen sollten
Polen hat unter allen deutschen Nachbarländern die längsten Sommerferien. Die wakacje letnie dauern gut neun Wochen - sie beginnen Ende Juni und reichen bis zum 31. August. Zum Vergleich: In deutschen Bundesländern sind es 40 bis 45 Tage. Der Schuljahresbeginn liegt in Polen traditionell am 1. September beziehungsweise am ersten Werktag danach, während er in Deutschland je nach Bundesland zwischen Anfang August und Mitte September variiert.
Die Winterferien (ferie zimowe) dauern zwei Wochen und sind das einzige größere Element, das regional gestaffelt wird: Die 16 Woiwodschaften sind in drei Gruppen mit unterschiedlichen Terminen zwischen Mitte Januar und Ende Februar eingeteilt, und welche Woiwodschaft in welcher Gruppe liegt, wechselt von Jahr zu Jahr. Der Grund ist derselbe wie bei der deutschen Sommerferien-Rotation - die Belastung von Verkehr und Urlaubsregionen soll verteilt werden. Für Wintersport in Polen bedeutet das: Der Andrang in den Bergen zieht sich über mehrere Wochen, statt sich auf eine einzige zu konzentrieren.
Anders als in Deutschland gibt es in Polen keine eigenständigen Herbstferien. Stattdessen liegen kürzere Unterbrechungen um die Feiertage: die przerwa świąteczna zu Weihnachten und die wiosenna przerwa świąteczna um Ostern, die jeweils nur wenige Tage umfassen. Das polnische Schuljahr ist damit über den Winter hinweg dichter getaktet als das deutsche, gleicht das aber durch die deutlich längere Sommerpause wieder aus.